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| AKL
Prof. Dr. sc. Hans-Georg Mehlhorn 1940 geboren in Gera, 1959 Abitur 1961 1965 Studium der Pädagogik (Geschichte und Germanistik) an der Leipziger Universität u. a. bei den Professoren Dietze, Mayer, Markow, Werner, Zschäbitz, Wermes 1965 1969 Lehrertätigkeit in Leipzig und parallel Promotion an der Universität Leipzig, Lehrstuhl Methodik des Geschichtsunterrichts am Institut für Pädagogik, ab 1966 als wissenschaftlicher Assistent erste Veröffentlichungen von Biografien bedeutender deutscher Humanisten, Mitarbeit an Unterrichtshilfe Klasse 6 (Zeitalter Reformation und Bauernkriege) 1970 1985 Mitarbeiter und Institutssekretär am Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig, ab Mitte der siebziger Jahre Aufbau und Leiter der Abteilung »Jugend und Bildung« mit Schwerpunkt Intelligenz- und Hochbegabtenforschung, Kreativitätsforschung (Forschungen des schöpferischen Denkens und Handelns der Persönlichkeit, zugleich Habilitationsthema 1975 zum Abschluss »Doktor scientiae paed.« - Doktor der Wissenschaften) an der Humboldt Universität Berlin gemeinsam mit Gerlinde Mehlhorn (geb. 1942), verheiratet seit 1963, 2 Söhne: Stephan (1965 2005) und Alexander (geb. 1973), seit 1991 als Softwareentwickler in Südafrika Umfassende Forschungen folgten zu den jeweils hochbegabtesten und leistungsfähigsten Persönlichkeiten unter Schülern, Lehrlingen, Studenten, jungen Ingenieuren, Wissenschaftlern, DDR-besten Erfindern sowie Einzelinterviews mit Spitzenwissenschaftlern. Dazu gehörten als Gruppen Klassen mit erweitertem Russisch-Unterricht ab Klasse 3, Schüler von Spezialklassen und Spezialschulen auf unterschiedlichen Gebieten, Mathematikolympioniken, Gewinnern von Leistungsschauen und Olympiaden mit umfassenden Fragebögen, Einsatz standardisierter Test, breite Längsschnittuntersuchungen, Mitarbeit in den größten Intervalluntersuchungen / Längsschnittforschungen des ZIJ , zum Beispiel in der Schülerintervallstudie der 12 24jährigen. Umfassende Überprüfung und Validierung der Ergebnisse anhand der internationalen Literatur Ab 1980 vorrangig Ableitung von Folgerungen für ein künftiges neues Bildungssystem. Dazu wurde ausgegangen von möglichen Verallgemeinerungen der Entwicklungsbedingungen der international leistungsfähigsten Persönlichkeiten und gefragt nach Möglichkeiten der Übertragung auf alle Heranwachsenden auf allen Bildungsstufen sowie nach der Veränderung des Vermittlungsprozesses und der Vermittlungsinhalte für pädagogisch tätige Kräfte (einschließlich der Eltern). Was wäre wenn ... als methodischer Ansatz. Daraufhin Konzeption eines Forschungsprojektes ab dem Vorschulalter. 1982 Honorardozentur am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie der Universität Berlin (bei Prof. Rosenfeld) 1985 Ordentlicher Professor für pädagogische Psychologie an der Hochschule für Musik in Leipzig mit dem Ziel der Konzeption und Vorbereitung dieses begabungs- und kreativitätsfördernden Projektes außerhalb des Einflussbereichs der Volksbildung, Aufbau einer Forschungsgruppe von mehr als 50 vorwiegend Leipziger Künstlern und Wissenschaftlern 1987 Beginn des empirischen Projekts ab 1988 mit gezielter mehrmalig wöchentlicher Intervention in je 4 Leipziger Versuchs- und Kontrollkindergärten, Fortführung bis 1993 (Ende des vierten Schuljahres dieser Kinder) an 4 Leipziger Schulen 1991 Aufbau eines eigenen Bildungs- und Forschungsinstituts mit dem Ziel des Aufbaus einer Erzieher- und Lehrerweiterbildung nach den Erkenntnissen dieser Forschungen 1993 Gründung des BIP Kreativitätszentrums Leipzig gGmbH als damaliger Alleingesellschafter (Prof. Dr. Gerlinde Mehlhorn ab 1993 als Geschäftsführerin und nachfolgend ab 2000 auch Alleingesellschafterin) 1992 Gründung der ersten Kreativitätsschule als Ergänzungsschule im Freizeitbereich in Leipzig 1993 Gründung der Verlagsbuchhandlung und Agentur Prof. Dr. Mehlhorn Zugleich 1992 Bitte an den Staatsminister für Wissenschaft des Freistaates Sachsen um Abberufung von dem Lehrstuhl an der Hochschule für Musik Leipzig mit dem Ziel der vollen Konzentration auf das eigene Vorhaben, 1993 erfolgt 1997 Beginn der Gründung von BIP Kreativitätsgrundschulen mit Hort, nachfolgend Gründung von Vorschulen und Kindergärten durch das BIP Kreativitätszentrum gGmbH Leipzig und Unterstützung von Partnern, die analoge Einrichtungen zu den BIP Einrichtungen in Trägerschaft des BIP Kreativitätszentrums Leipzig ebenfalls auf Lizenzbasis errichten (erst im Freizeitbereich, ab 2002 im Ersatzschulbereich: Berlin, Nauen, Neubrandenburg) 2001 wurde nach dieser Konzeption in Leipzig das BIP Kreativitätsgymnasium errichtet 2002 Gründung der Mehlhorn-Stiftung 2005 Beginn der Gründungsphase der Hochschule für Kreativitätspädagogik Leipzig (FH) 2008 werden die entsprechenden Aktivitäten in der Akademie für Kreativitätspädagogik Leipzig fortgeführt als Realisierung eines Stiftungszweckes der Mehlhorn-Stiftung, damit Abschluss der Schaffung einer organisatorischen Struktur zur Etablierung der Kreativitätspädagogik innerhalb eines eigenständigen Bildungssystems von der Krippe bis zur Hochschule 2008 Gründung der Akademie für Kreativitätspädagogik Leipzig gGmbH Publikationen: u. a. ca. 15 eigenständige Buchpublikationen zu Methodik, Intelligenz, Kreativität, Begabung, Hochbegabung, überwiegend im Vorfeld der Umsetzung des Forschungsprojekts und der schrittweisen Realisierung dieses eigenständigen Bildungssystems vorwiegend gemeinsam mit Prof. Dr. sc. Gerlinde Mehlhorn |