home I Ausbildung

Staatlich anerkannte/r Erzieher/-in

Zugangsvoraussetzungen:

Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss und

1. der erfolgreiche Abschluss einer für den Bildungsgang förderlichen, nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer, oder

2. der erfolgreiche Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer und eine mindestens zweijährige oder, soweit sie für den Bildungsgang fördelrich ist, mindestens einjährige Berufstätigkeit, oder

3. eine erziehende oder pflegende berufliche Tätigkeit von mindestens sieben Jahren.in Vollzeitbeschäftigung

Auf die Tätigkeit im Sinne von 1. und 2. werden das Freiwillige Soziale Jahr und der Zivildienst angerechnet, soweit eine für die Arbeit in der Sozialpädagogik förderliche Tätigkeit abgeleistet wurde.

Ausbildungsablauf:

Die Gesamtausbildung dauert in Vollzeit 3 Jahre. Sie gliedert sich in schulische Ausbildung verbunden mit verschiedenen Praktika in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.

Ziel ist es, Schüler zu befähigen, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbständig und eigenverantwortlich tätig zu sein.

Die Ausbildung gliedert sich in folgende Unterrichtsinhalte:

Berufsübergreifender Bereich (Pflichtbereich)

  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Mathematik
Berufsbezogener Bereich (Pflichtbereich)
  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten
  • DIe Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen analysieren, strukturieren und mitgestalten
  • Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen
  • Kulturell-kreative Kompetenzen weiterentwickeln und gezielt mit Medien arbeiten
  • Kinder und Jugendlichen bei der Bewältigung besonderer Lebenssituationen unterstützen
  • Eltern und Familien an der sozialpädagogischen Arbeit beteiligen
  • Im Team zusammenarbeiten, die Kooperation im Berufsfeld gestalten und an der Unternehmensführung mitwirken
  • Pädagogische Konzeptionen erstellen und Qualitätsentwicklung sichern
  • Facharbeit erstellen
Im Wahlpflichtbereich werden 2 Bereiche zur fachlichen Vertiefung gemäß aktueller Entwicklungen in den Tätigkeitsfeldern angeboten.

Außerdem können Wahlbereiche als zusätzliches Lernbereiche angeboten werden.

Bundesweit einmalige Besonderheit: In die gesamte Ausbildung integriert sind kreativitätspädagogische Lerninhalte, deren Absolvierung mit einem gesonderten Zertifkat "Kreativitätspädagoge" ausgewiesen wird.

Für die Ausbildung wird Schulgeld erhoben.

Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/-in

Zugangsvoraussetzungen:

Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss in Verbindung mit dem Nachweis von Vorkenntnissen in Englisch auf dem Niveau des Realschulabschlusses.

Ausbildungsablauf:

Die Ausbildung dauert 2 Jahre.

Die Ausbildung an der Berufsfachschule befähigt dazu, teilweise selbständig, in der Regel unter Mitwirkung im Team, Grundtätigkeiten auf pädagogischem, sozialpflegerischem, hauswirtschafltichem und organisatorisch-verwalterischem Gebiet auszuführen. Dazu vermittelt sie eine Berufsbefähigung, die Fachkompetenz mit Human- und Sozialkompetenz verbindet. Während der Ausbildung werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus den Bereichen Erziehung, Pflege und Arbeit mit sozial Benachteiligten in Verbindung mit zahlreichen Praktika erworben.

Der Abschluss berechtigt die Aufnahme der Ausbildung zum/r Staatlich anerkannten Erzieher/in.

Die Ausbildung gliedert sich in folgende Unterrichtsinhalte:

Berufsübergreifender Bereich (Pflichtbereich)

  • Deutsch
  • Englisch
  • Sozialkunde
  • Sport
  • Ethik

Berufsbezogener Bereich (Pflichtbereich)

  • Berufliche Identität und berufliche Perspektiven entwickeln
  • Beachtung als Grundlage sozialen Handelns nutzen
  • Soziale Beziehungen aufbauen und mitgestalten
  • An der Gestaltung von Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozessen mitwirken
  • Die Pflege von Menschen in Gesundheit und Krankheit unterstützen
  • Menschen bei der Bewältigung des Alltags unterstützen
  • Kulturell-kreative Prozesse begleiten
  • Eigene Arbeit strukturieren und organisieren sowie im Team mitarbeiten

Als Wahlpflichtfächer werden 2 Bereiche angeboten.

Bundesweit einmalige Besonderheit: In die gesamte Ausbildung integriert sind kreativitätspädagogische Lerninhalte, deren Absolvierung mit einem gesonderten Zertifkat "Kreativitätspädagoge" ausgewiesen wird.

Für die Ausbildung wird Schulgeld erhoben.